Definition · Funktion · Hardware · Preise
Was ist ein Patientenleitsystem für Arztpraxen?
Aufruf aus dem Wartezimmer ins Behandlungszimmer — automatisiert. LISA von praxisANSATZ: browserbasiert, in 30 Minuten startklar, DSGVO-konform, ab 49 €/Behandler/Monat.
Kurz beantwortet
Ein Patientenleitsystem ruft Patient:innen aus dem Wartezimmer in den Behandlungsraum auf — über einen Bildschirm, optional mit akustischem Signal. LISA ist die SaaS-Plattform von praxisANSATZ für Patientenaufruf und Digital Signage in Arztpraxen. LISA ist browserbasiert, in 30 Minuten startklar, funktioniert mit jeder Praxisverwaltungssoftware und ist DSGVO-konform. Mit tomedo® erfolgt der Aufruf nahtlos per Knopfdruck aus der Patientenakte. Ab 49 €/Behandler/Monat, monatlich kündbar, zwei Wochen kostenlos testen.
Was ist ein Patientenleitsystem?
Ein Patientenleitsystem übernimmt drei Aufgaben in einer Arztpraxis:
- Patientenaufruf aus dem Wartezimmer ins Behandlungszimmer — visuell auf einem Bildschirm, optional akustisch mit Sprachausgabe.
- Wartezimmer-Information — was die Patient:innen während der Wartezeit auf dem Bildschirm sehen (Praxis-Marketing, Gesundheits-Slides, Aushänge).
- MFA-Entlastung — die Aufruf-Aktion wird automatisiert, die MFA bleibt am Empfang statt auf dem Flur.
Vor dem Patientenleitsystem hat in vielen Praxen die MFA die Patient:innen einzeln im Wartezimmer abgeholt. Das bedeutet 60–90 Minuten pro Tag, die niemand am Empfang ist — Telefon klingelt, neue Patient:innen werden nicht aufgenommen, Rezepte stapeln sich. Bei einem MFA-Stundensatz von ca. 30 € addieren sich diese Lauferei-Minuten zu 12.000–18.000 € Personalkosten pro Jahr ohne Output.
Ein Patientenleitsystem ist deshalb kein „Display für die Modernisierungs-Optik". Es ist ein konkretes Werkzeug, das Behandlungszeit zurückgewinnt und gleichzeitig den Empfang besetzt hält. In tomedo®-Praxen kommt LISA dazu noch näher an die Patientenakte — der Aufruf erfolgt direkt aus tomedo® mit einem Klick, ohne Medienbruch.
Was kann LISA?
LISA ist die SaaS-Plattform von praxisANSATZ. Sie umfasst drei Module:
Modul 1
Patientenaufruf
Das Grundmodul. Behandler:innen lösen den Aufruf aus tomedo® per Knopfdruck oder über die LISA-App. Stimme und Display leiten die Patient:innen in den richtigen Behandlungsraum. 49 € pro Behandler und Monat, monatlich kündbar.
Modul 2
Marketing & Digital Signage
Eigener Praxis-Content auf dem Wartezimmer-Bildschirm. Gesundheits-Slides werden monatlich von praxisANSATZ erweitert, Saison-Slides für Grippe oder Reise-Impfung, Fachgebiet-Slides je nach Praxis, Praxis-Aushänge zu Datenschutz, Notfall oder Praxisordnung. 39 € Grundgebühr plus 29 € pro Bildschirm und Monat.
Setup-Pakete (optional)
LISA Start & Praxisportrait
Wer LISA nicht selbst einrichten möchte, bucht „LISA Start" (499 € einmalig) für Tenant-Setup und erste Bildschirme oder „Praxisportrait" (990 € einmalig) für vorgefertigte Slide-Pakete.
Drei USPs gegenüber dem, was Praxen in Deutschland heute typischerweise haben:
- Cloud-Onboarding: Tenant-Anlage in 5 Minuten, Bildschirme verbinden per QR-Code, in 30 Minuten startklar. Kein Vor-Ort-Termin.
- PVS-Agnostisch: LISA funktioniert mit jeder Praxisverwaltungssoftware. Mit tomedo® ist die Integration nahtlos, mit anderen PVS arbeiten Sie über die LISA-App.
- DSGVO-konforme Anonymisierung wählbar: Klarname, Pseudonym oder anonyme Aufrufnummer — je nach Praxis-Setting konfigurierbar.
Wie funktioniert ein Patientenaufruf mit LISA?
Vier Schritte, der konkrete Ablauf in einer tomedo®-Praxis:
- Patient:in meldet sich am Empfang an. Die MFA legt die Patientenakte in tomedo® an oder ruft die bestehende auf. Patient:in nimmt im Wartezimmer Platz.
- Behandler:in löst den Aufruf aus. Direkt aus tomedo® mit einem Klick (LISA-Integration im Patient-Modul) oder über die LISA-App auf iPhone/iPad. In Praxen mit anderem PVS funktioniert dieser Schritt über die App.
- Wartezimmer-Bildschirm zeigt den Aufruf an. Je nach Konfiguration: Klarname („Frau Müller, Behandlungsraum 2"), Pseudonym oder anonyme Aufrufnummer („Patient 47, Raum 2"). Optional mit Sprachausgabe.
- Patient:in geht zum richtigen Raum. Display und Stimme leiten — die MFA muss nicht mehr aus dem Empfang aufstehen, die Behandler:innen warten nicht.
Aus drei Klicks wird eine Aufruf-Sequenz, die typisch unter 10 Sekunden dauert. In Praxen mit fünf Behandler:innen und 60 Patient:innen pro Tag entlastet das die MFA um 60–90 Minuten täglich.
LISA-Box: die Hardware in 5 Sätzen
Die LISA-Box ist eine kleine, vorkonfigurierte Hardware auf Raspberry-Pi-Basis. Sie hängt am Wartezimmer-Bildschirm — entweder direkt am HDMI-Anschluss oder als Player im Schrank, mit dem Bildschirm verkabelt.
Drei Eigenschaften, die für Praxen relevant sind:
- Headless: Es ist kein PC im Wartezimmer, der bedient werden müsste. Die Box läuft autonom, holt sich die Inhalte aus dem LISA-Cloud-Tenant.
- Defekt-Tausch-Modell: Geht die Box kaputt, schicken wir eine Ersatz-Box. Sie hängen die alte ab, die neue an, sie konfiguriert sich automatisch aus dem Tenant. Keine Wartung vor Ort nötig.
- Energiesparsam: Stromverbrauch unter 5 Watt. Lüfterlos, kein Geräusch im Wartezimmer.
Alternativ können Sie LISA auch ohne LISA-Box auf einem bestehenden Bildschirm-Player oder einem zweiten Mac mini am Bildschirm laufen lassen — die Cloud-Plattform ist die gleiche, nur der Player vor Ort wechselt. Die LISA-Box ist die einfachste Lösung für die meisten Praxen. Mehr zur Einrichtung in der Setup-Anleitung.
5 Anforderungen an ein modernes Patientenleitsystem 2026
Wer heute ein Patientenleitsystem für eine Arztpraxis auswählt, sollte fünf Punkte prüfen:
- DSGVO-Konformität mit konfigurierbarer Anonymisierung.
Klarname, Pseudonym oder anonyme Aufrufnummer — Sie entscheiden je nach Wartezimmer-Setting. Praxen in Großstädten brauchen meist die Nummern-Variante, ländliche Hausarztpraxen kommen oft mit Klarnamen aus. - Cloud-Self-Service-Onboarding.
Tenant in 5 Minuten, in 30 Minuten startklar, ohne Vor-Ort-Setup. Wer ein Patientenleitsystem braucht, hat selten Zeit für 3-Stunden-Beratungstermine. Das System muss sich selbst einrichten lassen. - PVS-Integration ohne Vendor-Lock-in.
Das Patientenleitsystem soll mit Ihrer Praxisverwaltungssoftware funktionieren — nicht umgekehrt. LISA arbeitet mit tomedo® nahtlos, mit anderen PVS über die LISA-App. - Modulares Pricing ohne Mindestlaufzeit.
Sie buchen, was Sie brauchen — Patientenaufruf alleine oder mit Marketing-Modul. Quartalsweise kündbar, monatlich abgerechnet. Keine Drei-Jahres-Verträge. - Hardware-Tausch statt Vor-Ort-Service.
Defekt-Tausch der Player-Hardware (LISA-Box) ist deutlich schneller als ein Servicetechniker-Termin. Bei einer kleinen Praxis mit zwei Bildschirmen muss die IT-Wartung minimal sein.
LISA von praxisANSATZ erfüllt alle fünf Anforderungen. Sie können LISA zwei Wochen kostenlos testen — ohne Kreditkarte, ohne Zahlungsmittel, ohne automatische Umwandlung in einen Vertrag. Wenn LISA passt, buchen Sie aktiv weiter. Wenn nicht, läuft der Test einfach aus.
Was kostet ein Patientenleitsystem?
LISA-Pricing transparent:
| Modul | Preis |
|---|---|
| Patientenaufruf | 49 € pro Behandler / Monat |
| Marketing / Digital Signage | 39 € Grundgebühr + 29 € pro Bildschirm / Monat |
| Setup-Paket „LISA Start" | 499 € einmalig (optional) |
| Setup-Paket „Praxisportrait" | 990 € einmalig (optional) |
| Vorteilspaket „LISA Start" | 89 €/Monat |
| Vorteilspaket „LISA Praxis" | 249 €/Monat |
| Vorteilspaket „LISA Praxis Komfort" | 349 €/Monat |
Eine vier-Behandler-Praxis mit einem Wartezimmer-Bildschirm zahlt für reinen Patientenaufruf 4 × 49 € = 196 €/Monat. Mit Marketing-Modul kommen 39 € + 29 € = 68 € dazu — insgesamt 264 €/Monat. Die LISA-Box (Player-Hardware) mieten Sie für 14,99 €/Monat pro Bildschirm dazu — alternativ stellen Sie einen eigenen Player bei.
Vergleich: Eine MFA-Stunde kostet die Praxis ca. 30 € — wenn LISA pro Tag 60 Minuten Lauferei einspart, sind das 30 € × 220 Werktage = 6.600 € pro Jahr Personalkosten-Entlastung gegenüber etwa 2.350 € LISA-Jahreskosten.
Den konkreten Preis für Ihre Konfiguration berechnet der LISA-Konfigurator auf der LISA-Hauptseite. Eine vollständige Aufstellung mit tomedo®-Installation gibt es im tomedo-Kostenrechner.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einem Patientenaufrufsystem und einem Patientenleitsystem?
In der Praxis werden die Begriffe synonym verwendet. „Patientenaufrufsystem" betont die Aufruf-Funktion, „Patientenleitsystem" die Leit-/Routing-Funktion (welcher Raum, welcher Behandler). LISA kann beides — sie ruft auf und leitet in den richtigen Raum.
Funktioniert LISA in einer Praxis ohne tomedo®?
Ja. LISA ist PVS-agnostisch und funktioniert mit jeder Praxisverwaltungssoftware über die LISA-App. Die nahtloseste Integration ist mit tomedo® (Aufruf per Knopfdruck aus der Patientenakte), aber das ist nicht Voraussetzung.
Brauche ich neue Bildschirme für LISA?
Nein. LISA läuft auf Ihren bestehenden Wartezimmer-Bildschirmen, sofern die einen HDMI-Anschluss haben. Die LISA-Box wird einfach dazwischengeschaltet.
Ist LISA DSGVO-konform?
Ja. AV-Vertrag ist im Lieferumfang, Hosting erfolgt in Deutschland, Mandantentrennung ist technisch garantiert. Sie entscheiden selbst, ob Patient:innen mit Klarname, Pseudonym oder anonymer Aufrufnummer aufgerufen werden.
Kann ich LISA testen, ohne Zahlungsmittel anzugeben?
Ja. Zwei Wochen kostenloser Test ohne Kreditkarte, ohne automatische Vertragsumwandlung. Wenn LISA passt, buchen Sie aktiv weiter. Wenn nicht, läuft der Test einfach aus.
Wer betreut LISA bei Problemen?
Bei Problemen ist praxisANSATZ direkter Ansprechpartner — wir entwickeln LISA selbst und betreiben den Cloud-Tenant. Service-Erreichbarkeit Mo–Fr 8–17 Uhr, Reaktion innerhalb 4 Stunden bei akuten Störungen.
Patientenleitsystem als konkretes Werkzeug
Ein Patientenleitsystem ist 2026 keine Modernisierungs-Optik mehr — es ist ein konkretes Werkzeug, das Personalkosten reduziert, Behandlungszeit zurückgewinnt und die MFA dort hält, wo sie gebraucht wird. LISA von praxisANSATZ ist als SaaS-Plattform konzipiert: in 30 Minuten startklar, mit jeder Praxisverwaltungssoftware kompatibel, DSGVO-konform mit konfigurierbarer Anonymisierung, ab 49 €/Behandler/Monat.